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Frankfurt
am Main - Haus "Unter den Bendern" The House "Under the Cooperage" on the Little Five-Finger Square. Frankfurt burghers always loved their houses to be brightly painted, just like their pottery and the embroidery of their costumes. Form and color everywhere. Classicism put an end to much of this revelry in color. In the 1920s and 30s, this joy of color was revived in Frankfurt and many of the houses were decked out with new colors and rich paintings. The house painter was in no way restricted. He executed his ideas with thought and personality. The paintings lended themselves well to poetry, which was also written on many old walls. Geschrieben 1929: Das Haus "Unter den Bendern" am Fünffinger-Plätzen. Unsere Vorfahren liebten es, ihre Häuser mit bunten Gemälden zu schmücken, geradeso, wie sie ihre Westen besticken und ihre Töpfe bemalen ließen. Form und Farbe überall. Erst der Klassizismus räumte mit dieser Farbenfreudigkeit auf. Goethe verleugnete den Knittelvers Gretchens und dichtete den Jambenvers Iphigeniens. Unsere Zeit hat wieder Freude an dem Alten Handwerk und läßt die alten Häuser in neuem farbigen und gestaltenreichen Gewände erstehen. Der Maler ist nicht gehemmt. Mit Laune und Tiefsinn füllt er seine Malereien. Gern gestellt sich auch ein Dichter zu ihm, dessen Verse an die Wand geschrieben werden.
Fünffingerplätzchen
Goldhutgasse Schwertfegergasse Pesthaus
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