Römerberg.
Frankfurts "Gute Stubb". Einst Mittelpunkt großer historischer
Ereignisse, Kaiserkrönungen, Turniere und Passionsspiele. Auf die Frage: Was ist der höchste Berg der Welt?»
antworteten die Frankfurter: Der Römerberg: Weil es von dort nur noch eine
Stufe zum Heyland" war. (Heyland hieß die Äpfelweinwirtschaft an der
Ostseite des Römerbergs.)
Ostzeile & Nikolaikirche

Römerberg mit Nikolaikirche
Das
Bild zeigt den südöstlichen Teil mit dem schönen Fachwerkhaus "Zum
schwarzen Stern" (Anfang 17. Jh.) und der Nikolaikirche, einer kleinen
zweischiffigen Hallenkirche, im 13. Jh. erbaut und im 15. Jh. durch die
schmuckvolle Dachgalerie mit den Ecktürmchen und den Aufbau des Turmes
bereichert. Das oberste Geschoss und die Spitze sind in neuer Zeit nach alten
Abbildungen wieder hergestellt worden. Vom Ende des 15. Jh. ab war die Kirche
Ratskirche. An dieser Stelle stand wahrscheinlich die Hofkapelle der
Karolingischen Pfalz. Im Stadtbild wirkt der Platz dadurch besonders reizvoll,
dass keines der umgebenden Gebäude die Aufmerksamkeit einseitig an sich
reißt; vielmehr ordnen sie sich dem Platz als malerischer Rahmen durchaus
unter und lassen ihm selbst die Herrschaft

Blick auf die Römerberg-Ostseite (Samstagsberg)

Markt/Ostzeile